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Naja naja
• • • • • (bewertet mit 3 von 5 Punkten)
Bisher habe ich von Jane Feather eigentlich nur gute Romane gelesen und so habe ich auch diesmal einen solchen guten Roman erwartet. > >Die ersten 100-150 Seiten sind sehr gelungen und versprechen ein großes Lesevergnügen, aber dann kommt das Buch nicht mehr so richtig in Fahrt, verliert sehr an Höhe und plätschert vor sich hin. Und leider schafft der Roman es dann auch nicht mehr sich wieder zu fangen und auf irgendeinen Höhepunkt hin zu gleiten. > >Die Gefühle beider Charaktere werden kaum bis gar nicht vermittelt. Plötzlich ist mal kurz nebenbei was von Liebe zu hören und man fragt sich, wo das denn so plötzlich herkommt, denn es gab keine Anzeichen für diese Art der Gefühle in den Charakteren. Es ist also ein wenig wirr, da man sich diesen Umstand beim Lesen gar nicht erklären kann. >Generell sind manche Denk-und Tunsweisen eher unbegreiflich und so aus der Luft gegriffen, dass der Leser gar nicht versteht, wo das denn nun eigentlich her kommt. > >Beide Charaktere sind aber sonst sehr liebevoll gestaltete Charaktere, so wie man es von Feather gewohnt sein darf. Die Nebenrollen sind ebenfalls sehr liebevoll und liebenswürdig (insbesondere was die beste Freundin Meg betrifft, die einfach nur herzerfrischend offen und direkt ist) , die Dialoge sind frisch und auch teilweise humorvoll, allerdings nicht so überragend. > >Die Story ist eigentlich ganz gut, wobei manche Szenen irgendwo so plötzlich geschehen und man merkt, dass dazwischen irgendwas ausgelassen wurde; das Ende ist eigentlich überraschend, aber sehr kurz gehalten, so dass auch hier das Buch im Niveau wieder sinkt, bevor es richtig nach oben gelangt ist. >Aus dieser Handlung hätte man also um einiges mehr machen können, was hier leider nicht wirklich gelungen ist. >Klappt man das Buch zu ist auch die Geschichte weg, was ich sehr bedauerlich finde. Es bleibt vom Lesen nichts mehr übrig, insofern also handelt es sich um eine kurzweilige Freude am Lesen. > >Kurzum: Ein recht nettes und leichtes Lesevergnügen, worauf man aber auch gut und gerne verzichten kann. Da gibt es Besseres von Jane Feather zu lesen!
Eine Rezension von Soraya
vom 13. Oktober 2006
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